Rosiener Notizen

Vom und über das Land

Knirschender Schnee unter den Sohlen? Ein Geräusch, das ich nicht mehr erinnere.

Eine geschlossene Schneedecke, in der sich allenfalls Tierspuren ausmachen lassen? Ein Anblick, den ich ebenfalls nicht mehr in Erinnerung habe.

Klirrende Kälte? Dieses Gefühl, allerdings, das kenne ich noch allzu gut aus Berlin.

Vergangenen Freitag sind in Rosien am späten Nachmittag die ersten Schneeflocken des Winters gefallen. Lotta-Filipa war sichtlich irritiert. Kein Wunder. Schließlich hat sie in ihrem bisherigen Hundeleben Schnee nur ein einziges Mal erlebt. Vor sieben Jahren. Von Dauer war die weiße Pracht damals nicht. In der Stadt wird aus Schnee schnell Matsch.

Geschneit hat es in Rosien die ganze Nacht. Hundi traute sich am Morgen zunächst nicht aus dem Haus, dann war kein Halten mehr. Lotta-Filipa schien wie elektrisiert.

Der Schnee hält sich seither. Und da die Temperaturen in den Nächten neuerdings weit unter den Gefrierpunkt sinken, funkeln am Vormittag in meinem Garten Schnee und Eiskristalle. Man könnte fast meinen, sie glitzern um die Wette. Zum Staunen schön!

2 Gedanken zu “Wintermärchen-Bilder aus Rosien

  1. Pega Mund sagt:

    wirklich! märchenhaft!
    das blau des himmels, der schnee, die weite, die frische … schönschönschön!

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    1. zum Staunen schön 😊

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