Rosiener Notizen

Vom und über das Land

Über den albernen Welpenkram, für den ich viel zu erwachsen war, sind wir zusammengewachsen. Anfangs tat ich – wie hier dargelegt – nur mit, um Gesine zu ärgern, indem wir in den Beeten tobten und die Pflanzen dabei Schaden nahmen. Dann hatte ich richtig Spaß daran, mich mit dem aufdringlichen Eindringling abzugeben. Inzwischen spiele und …

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Zwar war ich längstens aus dem Welpenalter heraus und verspürte wenig Lust, mich wieder auf das Niveau eines minderbemittelten Tollpatsches herabzubegeben, der Freude daran hat, Bleistifte anzuknabbern, Schuhe zu verkramen oder Pflanzen auszubuddeln. Nachdem mir jedoch klar geworden war, dass Welpenkram Gesine auf die Nerven ging, tat ich mit wachsender Begeisterung mit Käthe mit. Mir …

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Wie berichtet. Nach Gesines Ansage („Schluss mit dem Zickentheater, rauft Euch zusammen!“) ging mir auf, dass es so nicht weiterging. Käthe wohnte inzwischen gute zwei Wochen bei uns und ein Hundeleben unter dem Bett, unter das ich mich schmollend zurückgezogen hatte, schien auf Dauer keine rechte Option. Ich entschied, mich von der Rolle als beleidigte …

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Käthe nervt. So was von! Erst machte sie mir alle Plätze streitig an denen ich es mir gewohnheitsmäßig gemütlich gemacht hatte. Und zuletzt kroch sie auch noch unters Bett, wo ich mich vor dem aufdringlichen Eindringling in Sicherheit gebracht hatte (siehe meinen vorherigen Tagebucheintrag). Zugegebenermaßen auch in der Absicht, bei Gesine Schuldgefühle zu wecken: Wieso …

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Wie berichtet hatte ich mich auf ein großes Schauspiel gefreut: Käthe führt Gesine vor. Die lässt sich nichts sagen, nicht erziehen. Mein Urteil stand fest. Gegen einen Welpen, der aus dem Zwinger lediglich das Recht des Stärkeren kennt, kommt Gesine nicht an. Dann kam alles anders. Käthe brachte aus der Smeura eine solide Grunderziehung mit …

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Am 12. Mai 2022 war der Proband, mit dem Gesine unter Beweis stellen wollte, einen Hund ohne Larifari und Geschwafel erziehen zu können, plötzlich im Haus. Die Ankunft traf mich völlig unvorbereitet. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass Gesine ihr Vorhaben, einem Zweithund ein Heim bieten zu wollen, realisiert. Ich war überrascht. Weniger von Käthe …

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Ganze neun Jahre lang hatte ich ein gutes Leben. Ein sehr Angenehmes. Gesine fiel nicht besonders auf. Zwar stieß sie mit ihrer eigenwilligen Devise „Mit Liebe erzieht man einen Hund“ in der hundeerfahrenen Szene auf Kopfschütteln. Mir tat das gut. Knappe, eindeutige Kommandos, barsche Töne oder gar eine strenge Hand blieben mir weitestgehend erspart. Gesine …

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Menschen sind eine gar sonderbare Spezies. Hätte ich mitgewerkelt bei der Evolution, hätte ich ihnen eine Portion Instinkt mitgegeben. Menschen durchdenken die Dinge. Ohne Überlegung oder Erfahrungen das Richtige zu tun, geht ihnen ab. Ein Paradebeispiel dafür, dass man mit krampfhaftem Nachdenken nicht immer weit kommt, ist die Suche nach einem geeigneten Namen für mich. …

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Sabine, die nebenan wohnt, ist Fotografin. Zu ihren Kunden zählt der Deutsche Tierschutzbund, der sich auch dafür einsetzt, dass streunende Katzen und Hunde in der Ukraine und Rumänien kastriert werden. In beiden Ländern werden mittels Spenden Tierheime unterhalten. Vorgestern kehrte Sabine von einem Arbeitsaufenthalt aus Rumänien nach Rosien zurück. Sie hat mit einer Delegation, darunter …

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In diesem Beitrag geht es zuvörderst um den Hund, auf den ich 2013 gekommen bin, als ein Welpe bei mir einzog. Den knapp acht Wochen alten mutmaßlichen Wühltischwelpen hatten aufmerksame Passanten in einem Pappkarton an einem Berliner See aufgefunden und das todkranke Tier ins Tierheim gebracht. Nachdem man ihn aufgepäppelt hatte, kam er zu mir. …

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