Rosiener Notizen

Vom und über das Land

Klirrende Kälte hatte das Land hier in den vergangenen Tagen fest im Griff. In der Frühe zeigte das Thermometer -12, bisweilen sogar -14 Grad. So schnell wie Hundi in der Frühe normalerweise raus will, so schnell kam sie wieder rein. „Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür.“

Wunderschön kalt ist es in den vergangenen Tagen in Rosien gewesen. Vornehmlich in jenem Moment, in dem ich noch schlaftrunken aus dem Fenster in meinen Garten schaue. Die Gemengelage aus Raureif und Schnee bietet Traumhaftes. Man reibt sich die Augen.

Die Weide glitzert. Aus den Rispenhortensien sind bizarre Gebilde geworden. Die kargen Äste der Kupfer-Felsenbirne tragen eisige Früchte. Vor dem strahlend blauen Himmel heben sich die entblätterten Äste der Bäume und Sträucher gestochen scharf ab.

Sogar die Wasserhähne im Garten, denen unter anderen Umständen ästhetisch eher wenig abzugewinnen ist, zeigen ein fantastisches Gesicht. Mitsamt Irokesenhaarschnitt!

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